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# Für DATEV exportieren

> DATEV verbinden, exportieren und Buchungsstapel und Belege in DATEV importieren.

Billpal erstellt für DATEV Importdateien im EXTF-Format und auf Wunsch eine ZIP mit den Belegbildern. Du importierst sie in DATEV, gebucht wird erst dort.

## DATEV verbinden

Ein Admin verbindet DATEV einmal unter **Einstellungen > Buchhaltung**, Tab **Integrationen**. Billpal fragt dabei nach:

* **Beraternummer und Mandantennummer**: Beide müssen zum Mandanten in DATEV passen.
* **Wirtschaftsjahr**
* **Sachkontenlänge**: Sie muss zur Sachkontenlänge des Mandanten passen, sonst weist DATEV den Import zurück. 8400 ist zum Beispiel 4-stellig, 44010 5-stellig.
* **Bereiche für Debitoren und Kreditoren**: Neue Kunden bekommen die nächste freie Debitorennummer, neue Lieferanten die nächste freie Kreditorennummer. Nummern, die ein Kontakt schon hat, bleiben unverändert.

Klicke oben rechts auf **Export**, wähle als Format **DATEV** und den Zeitraum. Mehr zu den Optionen unter [Exporte](/de/exporte).

## Diese Dateien bekommst du

Der Export ist eine ZIP-Datei (`datev_….zip`) mit zwei Dateien:

* `EXTF_Buchungsstapel.csv` mit dem Buchungsstapel
* `EXTF_DebKred_Stamm.csv` mit Debitoren und Kreditoren

Diese ZIP enthält keine Belegbilder, das Feld Beleglink bleibt darin leer. Schaltest du beim Export **Belege mit Beleglink herunterladen** ein, bekommst du zusätzlich `datev_belege_….zip` für den Belegtransfer.

Umfasst der Zeitraum mehrere Wirtschaftsjahre, liegt für jedes Jahr eine eigene Buchungsstapel-Datei in der ZIP. Importiere jede davon einzeln.

## Import

<Steps>
  <Step title="Belegbilder hochladen (falls vorhanden)">
    Lade `datev_belege_….zip` ungeöffnet im Belegtransfer hoch. Lade die ZIP mit den EXTF-Dateien (`datev_….zip`) dort nicht hoch.
  </Step>

  <Step title="EXTF-ZIP entpacken">
    Entpacke `datev_….zip` auf deinem Rechner.
  </Step>

  <Step title="CSV-Dateien über die Stapelverarbeitung importieren">
    Importiere `EXTF_Buchungsstapel.csv` als Buchungsstapel und `EXTF_DebKred_Stamm.csv` als Debitoren/Kreditoren. Liegen mehrere Buchungsstapel-Dateien bei, importiere jede einzeln.
  </Step>

  <Step title="Buchungsinformationen übergeben">
    Hast du Belegbilder hochgeladen, übergib danach die Buchungsinformationen. Über den Beleglink (BEDI) verknüpft DATEV Buchung und Beleg.
  </Step>
</Steps>

Beraternummer, Mandantennummer und Sachkontenlänge in den Kopfzeilen der Dateien müssen zu DATEV passen.

## Wo die Belege in DATEV landen

Nach dem Belegtransfer findest du die Belege in DATEV Unternehmen online unter **Buchführung / IMPORT**, dort im Ordner des Jahres und dann des Monats, zum Beispiel „09 September“. Im Posteingang liegen sie nicht. Sie sind archivierungsrelevant und festgeschrieben.

## Was in der Datei steht

**Eingangsrechnungen:** Innergemeinschaftlicher Erwerb (BU 42/43) und EU-Reverse-Charge (BU 94/95) sind enthalten. Fehlt dabei der Steuersatz oder steht 0 % auf dem Beleg, bucht Billpal 19 %. Freiwilliges Trinkgeld steht in einer zweiten Zeile mit BU 40, ohne Vorsteuer.

**Ausgangsrechnungen:** Innergemeinschaftliche Lieferung, Ausfuhr und EU-Reverse-Charge gehen nur auf die DATEV-Automatikkonten, also SKR03 8125, 8120 und 8336 oder SKR04 4125, 4120 und 4336. Inländisches Reverse-Charge nach §13b ist nicht enthalten. Die normale Umsatzsteuer bleibt auf dem Automatikkonto, ohne BU-Schlüssel.

## Ausgelassene Belege

Kann Billpal einen Beleg nicht in die Datei übernehmen, weist es nach dem Export darauf hin. Öffne den Hinweis, um die Belege zu sehen. Häufige Gründe:

* Der Beleg ist eine Mahnung oder eine Quittung, die schon an einer Rechnung hängt. So wird der Betrag nicht doppelt gebucht.
* Am Kontakt fehlt das Personenkonto.
* Das Konto übernimmt DATEV nicht, oder bei einer Ausgangsrechnung ist das falsche Konto gesetzt.
* Es fehlt ein Wechselkurs, oder DATEV nimmt die Währung nicht an.
* DATEV importiert den Umsatzsteuerfall nicht, zum Beispiel wenn die USt-IdNr. fehlt oder keine EU-Nummer ist, bei einem anderen Satz als 19 % oder 7 %, gemischter Umsatzsteuer oder Positionen, die nicht zur Summe passen.
* Es fehlt das Belegdatum oder ein Sachkonto.
* In der Beleg-ZIP: Das PDF fehlt oder ist größer, als DATEV es annimmt.


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